… und ein Quilt.

Für mein Schwiegereltern. Richtig groß!
Deshalb habe ich auch ein halbes Jahr dafür gebraucht.
Die Vorderseite ist relativ unspektakulär. Meine geliebten Quadrate. Dafür war die Rückseite umso aufwändiger. Dafür habe ich drei Rechtecke mit einer Technik genäht, die in den USA „Impro Piecing“ heißt. Eigentlich ganz einfach, aber durch das viele Bügeln zwischendrin, braucht man schon länger…

Für das „Impro Piecing“ werden Streifen in verschiedenen Breiten geschnitten und jeweils zwei davon der Länge nach zusammengenäht. Aus diesen Doppelstreifen schneidet man dann wiederum quer Stücke in verschiedenen Breiten (ich nehme feste Breiten von 1,5 / 2,5 / … / 6,5 Inches).

Die entstehenden Teile werden dann zusammengepuzzelt. Das macht so Spaß, dass ich in dieser Technik gleich zwei weitere Quilts angefangen habe.

Natürlich ist dieser hier auch wieder von Hand eingefasst. Er dadurch wird ein Quilt für mich so richtig schön!

Quilt Wollhuhn

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Easy Quilting

Puh, so ein Providerwechsel hat es in sich… aber jetzt dürfte alles geschafft sein. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen dann auch wieder per Mail erreichbar bin.

Untätig war ich nicht – in der Zwischenzeit habe ich die komplette Sommerbekleidung für das Mauserl genäht. Und extra für sie auch einen Kuschelquilt in den Lieblingsfarben. Das Top (also die Vorderseite war relativ zügig fertig, aber die Rückseite sollte natürlich genauso hübsch werden. Also habe ich Wimpelketten appliziert. Für mich persönlich der größte Aufwand war allerdings das „Binding“, also der Rand. Das hab ich nämlich fachgerecht von Hand gemacht ;)

Quilt

Quilt

Quilt

Mini-Quilt

Jetzt ist er fertig – mein Mini-Quilt. Und er passt genau auf den Wickeltisch, als Ersatz für den alten.

Das Patchwork ist wirklich basic, einfach Quadrate, aber ich habe festgestellt, dass mir gerade Quiltmuster mit Quadraten besonders gut gefallen. Sie strahlen für mich mehr Ruhe aus als Muster mit Dreiecken.

Das Top ist aus vielen Stofflieblingen entstanden, die Rückseite ist ein Hilco-Baumwoll-Teddy. Auf beide Seiten habe ich Vlieseline H640 aufgebügelt. So ist der Quilt sehr fest und warm. Diese Kombination eignet sich allerdings weniger für „Sofa-Quilts“, weil das Ganze durch die zwei Vlieseline-Schichten etwas steif ist. Aber das war ja auch nicht Sinn und Zweck der Übung.

So ein kleineres Projekt eignet sich bestens um verschiedene Techniken auszuprobieren, z.B. das Free-Motion-Quilting, das die Schichten miteinander verbindet.

Falls Ihr Euch für diese Technik interessiert, gibt es vor allem zwei wichtige Websites, nämlich die von der sympathischen Leah Day, die einfach unglaublich gute Videos macht, und die von Elizabeth Hartman „Oh, Fransson“, die ein tolles Tutorial dazu online gestellt hat (und auch ein wunderschönes Buch veröffentlich hat – dazu später mal mehr).

Das Binding mit echten Briefecken ist mit der Nähmaschine angenäht, beim nächsten probiere ich es von Hand. Links zum Machine Binding habe ich links unten in die Navigation gesetzt.

Das nächste Top (also die Quilt-Oberseite ist schon fertig) – diesmal ein DEUTLICH größeres Ding :-)

Quilt No. 1

Quilt No. 1

Quilt No. 1

Quilt No. 1

Quilt No. 1

Suchtgefahr…

charm packs / fat quarter packs

Sieht das nicht aus wie ein Gemälde? Ich muss ehrlich gestehen, Stoffe sind noch schlimmer als Wolle (und auch davon habe ich noch mehr als genug…).

Nachdem ich schon die Patchworkarbeiten meiner Großtante bewundert habe und meine eigene Primitiv-Patchworkdecke richtig Spaß gemacht hat, habe ich mir zwei neue Bücher zugelegt und im Anschluss daran ein „bisschen“ Stoff…

Die Stapel sind Fat Quarter Packs, vorne zwei Charmpacks (vorgeschnittene 10×10 Inch-Quadrate). Da die USA natürlich in Sachen Quilten Vorreiter sind, habe ich erst mal bei www.etsy.com gestöbert und bin leider auch fündig geworden ;-)

Aber auch in Deutschland gibt es einen tollen Shop für Quilting, nämlich www.quiltmania.de, der Zuschnitte zu wirklich guten Preisen und ohne Zollrisiko anbietet.

Mal sehen, was darauf wird… :-D

Von Anfängern und Experten

Ich habe mich mutigst an meine erste Patchworkdecke gewagt. Ohne Anleitung, ohne Hilfe, einfach so drauflosgeschnitten :-) Und ich mag das Ergebnis. Natürlich ist sie nicht perfekt. Die größte Schwierigkeit lag im Absteppen. Ich habe dort, wo ich nähe, einfach zu wenig Platz, um so große Teile zu bewegen. Das liegt wohl daran, dass ich momentan im Stehen nähe – an der Theke, die Küche und Esszimmer trennt. Für Shirts und Hosen ok – für Decken eindeutig nicht!

Aber sie tut, was sie soll – sie schmückt unseren Wickelplatz. Ich bin kein Freund, dieser Plastikwickelauflagen, sie sind kalt und scheußlich, deshalb haben wir das Mäuschen bisher auf einem großen Handtuch gewickelt. Das hier ist die schönere Lösung.

Patchwork-Decke

Und nun zum Profi – der ist meine Großtante! Sie hat mir letzte Woche so eine schöne Patchworkarbeit geschenkt! Eine Hühnerwandbehang für das Wollhuhn! Die Farben sind so wunderbar kombiniert und darin steckt auch ganz viel (echte) Handarbeit! Liebe Tante Trudi, herzlichen Dank für dieses wunderschöne Stück! Es bekommt einen Ehrenplatz!

Trudis Patchwork