Weiße Schoko-Muffins

Die Verlockungen der Weihnachtszeit sind groß. Da ich mich normalerweise weitgehend kohlenhydratarm ernähre, muss ich unsere Backrezepte immer ein bisschen an unsere Ernährungsweise anpassen.

Ein echtes Low-Carb-Backen ist nicht möglich, wenn man sich zudem möglichst natürlich ernähren will, denn die meisten Low-Carb-Backrezepte ergänzen künstliche Süßstoffe, Gluten oder Eiweißpulver.

Bewährt haben sich seit Jahren meine Schokomuffins (oder momentan auch „Cupcakes“ genannt). Meistens ist es sogar so, dass die Muffins zuallererst weg sind, wenn mehrere Kuchen zur Auswahl stehen – auch bei nicht Low-Carb-Anhängern.

Zudem sind sie wirklich schnell gemacht. Der einzige Nachteil ist, dass sie vielleicht nicht ganz so schön aussehen, wie herkömmliche Muffins. Weil sie kein Mehl enthalten, fallen sie leider ein bisschen zusammen, wenn man sie aus dem Ofen nimmt. Aber uns stört das nicht.

Ein Bild reiche ich nach… die aktuellen sind leider schon weg ;)

4 Eier
1 Prise Salz
100 Gramm weiße Schokolade
125 Gramm Butter
1 TL Zucker
100 Gramm gemahlene (blanchierte) Mandeln
1/2 TL Backpulver
1 EL Kokosmehl oder Speisestärke

Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren.

Die Schokolade zusammen mit der Butter im Wasserbad schmelzen. Leicht abkühlen lassen.

Die Mandeln zur Eiermasse geben und die Schoko-Butter-Masse unterrühren.

Das Backpulver mit dem Kokosmehl vermischen, über den Teig sieben und anschließend unterrühren.

Den Teig in gefettete Muffin-Formen füllen (ich verwende statt dessen immer Papierförmchen) und bei Umluft und 200 Grad für ca. 15 Minuten backen. Der Teig ist relativ flüssig, das ist normal.

Ergibt etwa 12 Muffins.

Tipp: Schmeckt auch mit Vollmilch- oder Zartbitterschokolade! Wer mag kann auch noch eine halbe kleingeschnittene reife Banane dazugeben oder ein paar gefrorene Heidelbeeren, Himbeeren oder einen Schuss Rum.

Sonntagssüß

Da wir relativ wenig Kuchen essen, kam ich bisher nie dazu, bei der „Initiative Sonntagssüß“ mitzumachen. Aber ich schmachte jedesmal die Rezepte der vielen, vielen Teilnehmer an.

Doch heute gab es zur Abwechslung auch bei uns einmal Süßes am Sonntag, nämlichen den weltbesten Käsekuchen ohne Boden – ein Rezept meiner Schwiegermutter.

Käsekuchen ohne Boden

Zutaten:

6 Eier
125 gr. weiche Butter
230 gr. Zucker (uns reichen auch 120)
750 gr. Magerquark
250 gr. Mascarpone
1 P. Vanille-Pudding-Pulver, am besten Bio, weil da echte Vanille drin ist
2 gehäufte EL Speisestärke

So wird´s gemacht:

Eier in Eigelb und Eiweiß trennen. Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Eigelbe nach und nach hinzufügen.

Den etwas abgetropften Magerquark, die Mascarpone und das Vanille-Pudding-Pulver unterrühren.

Die Eiweiße zu steifem Schnee schlagen (das geht am besten mit einer Prise Salz) und mit der Speisestärke unter die Quarkmasse ziehen.

Backofen auf 150° Umluft einstellen, nicht (!!) vorheizen. Die Springform mit Butter ausstreichen und mit Semmelbrösel ausstreuen. Wer den Kuchen glutenfrei haben möchte, kann die Semmelbrösel auch weglassen.

90 Minuten backen

Schmeckt auch gut mit Heidelbeeren, Johannisbeeren, Mandarinen, Rosinen…

Einen kleinen Tipp habe ich noch für alle Liebhaber der „schwarzen Verführung“ – das Schokoladenmuseum in Köln!